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Erkenntnisse und Hilfreiches

 

Gedichte & Texte zum Lernen und Lieben

 

Ich bin absolut fasziniert davon, wie wir auf allen Ebenen, körperlich, mit Gedanken und Gefühlen, uns für innere Freiheit entscheiden können. Lösung zulassen und entdecken können, das alles besser funktioniert wenn ich mir meiner Antrengung bewußt werde, die damit verbundenen Ängste riskiere und dem von allein stattfindenden Leben die Führung überlasse. 

Schmerzen weichen, Liebe und Stille wird fühlbar, und das Leben offenbart Sinn, Freude und Verbundenheit. In solchen Momenten schenkt uns das Leben Inspirationen - wir brauchen nur den Mut dazu zu stehen und sie in die Welt fließen zu lassen. Sie wird zum Geschenk für die Mitmenschen für die das kostbar ist - all die die das nicht so sehen, sind nur eine Herausforderung unsere Liebe wachsen zu lassen und unabhängiger verbunden zu sein. 

Solch ein Moment gab mir diese Worte im wundervollen botanischen Garten von Andalusien.

 

Du wunderbares Leben

 

Du wunderbarer Augenblick, sei doch noch ein Weilchen.
Ich bin so gern von all dem hier, ein wohlig staunend Teilchen.
Ein geliebtes, ein verwebtes, ohne Tun und Rennen.
Genauso bin ich wohl gemeint, will alles mich erkennen.
Jeder hat sein Leben, und alles Leben seines.
Und wo sie sich erkennen - Eines.

 

 

 

Grundsätzliches zur Mediation

Meditation kann den Geist beruhigen, Spannung gehen lassen, Psychosomatische Krankheiten lösen, Lebensfragen beantworten und ein tiefes Gefühl von Vertrauen, Frieden, Liebe und innerer Heimat durchlassen. 

Damit sie auch so wirkt, müssen wir zulassen das unser Fühlen die Perspektive wechselt. 

 

Schauen wir mit der üblichen und gewohnten Art des Fühlens auf unsere Erfahrung, werden wir echte Lösung nicht erleben. Denn diese Art eine Lösung zu wollen ist genau das was das Problem ursprünglich erzeugt hat. Irgendetwas Natürliches soll nicht sein. Sie entspringt der Polarität der Vorlieben, Verurteilungen, Sehnsüchte, die ihren Ursprung in einer lieblosen Idee hat - ich bin nicht geliebt, nicht vollkommen, muss besser werden weil ich schlecht bin, nicht weil es Spass macht zu lernen. Hier wiederholt sich die Art wie Eltern und Vorfahren die Welt und uns gesehen haben. 

 

Es bedarf also eines riesigen Loslassens. Alle Vorlieben, Urteile, Ideen, Wünsche und jeder Rückzug. Jedes dieser Dinge ist eine innere Aktivität die verhindert das uns das von alleine existierende Bewußtsein als Identität und Heimat bewußt wird. Hier, in der bedingungslosen Liebe und Annahme dieses "Feldes", kann sich jede durch Aktivität hervorgerufene Verkrampfung lösen und die in ihr festgehaltene Kraft frei werden, die ein authentisches, gesundes Leben lenkt und ausmacht. 

 

Die Stille dieses Bewußtseins ist wie eine liebevolle Mutter für all die Inhalte (Gefühle, Gedanken, Klarheiten) in uns. Sie umhüllt sie wenn sie der Heilung bedürfen, ohne sie im geringsten zu verändern. Hört ihnen mit warmherziger Gelassenheit zu, bis sie in dieser Annahme sich trauen ihre Inhalte preiszugeben. Das können lange festgehaltene erzeugte Gefühle (zu den Unterschieden von erzeugten und natürlichen Gefühlen später) oder eben auch natürliche, menschliche Berührungen mit Situationen sein, die wir uns nicht gestattet haben. 

 

Zuerst lassen wir also jede Vorstellung darüber los was wir fühlen werden und wielange, warum und wozu. 

Dann lassen wir die Müdigkeit, Ungeduld und Lustlosigkeit des Rückzugen los, indem wir die natürliche, warmherzige Neugierde und Wachheit des Bewußtsein zulassen.

 

Der Rest ist einfach eine Frage der Zeit. Entweder wird angenommen was abgelehnt wurde, oder löst sich auf was verkrampft und krank war. Das alles geschieht dann in der bedingungslosen Ruhe und Lebendigkeit, die unser alles Erbrecht ist.  

 

 

 

 

Der Sinn und die Frage nach dem Warum

Vieles im Leben dreht sich darum dem Leben Sinn abzuringen und zu wissen wofür bin ich da, welchen Zweck erfülle ich hier. Arbeit wird unter diesem Gesichtspunkt gesucht oder in zahlreichen Ehrenämtern Erfüllung gesucht. Aus einer gelernten oder verstandesmäßigen Perspektive kann es darauf keine Antwort geben: was sollte auch der Sinn per se sein. Beantworten läßt sich die Frage aus einer bestimmten Perspektive sehr einfach – aus der Erfahrung. Den was man erfährt kann man begreifen und damit auch beschreiben. Immer wenn ich in Kontakt mit dem Seinsgrund bin, er selbst bin, erfahre ich:

Sinn kann man nicht suchen, Sinn kann man nur sein.
In dem Moment wo ich nach Sinn suche, bin ich es nicht mehr, denn das Suchen ist der Schritt aus dem Sein und damit aus allen seinen Qualitäten wie eben Sinn, Wert,  Freude usw. Bin ich vollständig hier (und was das bedeutet  wird im Laufe der Arbeit klarer), wach und in Kontakt mit der jetzt vorhandenen Realität, dann ist das Sinn, ist Sinnsuche abwesend. Aus diesem geheimnisvollen Grund der Existenz wird dann Wissen geboren was zu tun oder der nächste Schritt ist. Das wiederum kann für jeden etwas völlig verschiedenes sein (von das Leben genießen bis eine Partei gründen). Es geht also nicht um das "was", sondern woraus es geboren ist-dem Mangel des so nicht genug seins oder der Fülle des geborgen seins und der Freude sich zu verschenken.

Das beantwortet auch ein gängiges Mißverständnis der spirituellen Szene: Es ist nur in dem Sinne egal was Du tust, das es alles sein kann. Nicht weil es nicht von Bedeutung ist, was speziell Deine Wünsche sind.

Denn Wünsche sind Teil der wunderbaren Entfalltung Gottes, wenn sie aus der Annahme Deiner Selbst geboren sind und nicht um das Sinn-Loch zu stopfen. Und das weltliche ist auch nicht verwerflich solange es aus der Fülle der inneren Verwirklichung geboren wird. Wenn der eigene Beruf nur die Anstrengung spiegelt Papas Liebe zu bekommen und die damit einhergehenden Schuldzuweisungen ein Selbst-bestimmtes Leben verhindern, ist kein Beruf erfüllend. Geht der Beruf aus der unergründlichen Tiefe des Seins hervor, ist der Wunsch grundlos vorhanden, wird er nicht nur auf allen Ebenen unterstützt, sondern biete auch echte Erfüllung da er das Leben selbst spiegelt und ist.

 

 

Was Verbundenheit bedeutet, und warum und wie Körper, Gedanken und Gefühle zusammenhängen

Der Körper ist ein Wunderwerk an miteinander vernetzten Systemen die sich untereinander versorgen und ergänzen. Für eine umfassende Gesundheit benötigen alle Systeme das was für sie natürlich und zuträglich ist - Berücksichtigung der natürlichen Bedürfnisse und eine gewisse Pflege. 

 
Jedes der Systeme hängt vom anderen ab und die Verbesserung eines Systems erhöht das Wohlbefinden des Anderen.
 
Um Verbundenheit einmal Ansatzweise zu verdeutlichen, hier ein Beispiel für Zusammenhänge in den Netzwerken:
 
Beginnen wir einmal bei der Wirbelsäule.
Die Wirbelsäule ist wie ein Stab aus vielen Teilen, von denen sich jeder in die verschiedenen Richtungen bewegen kann. Dieser wiederum ist mit den Rippen verbunden die mit Muskeln verbunden sind die von Faszien umhüllt sind, die jede Bewegung begleiten (Wie ein enger Neoprenanzug - es ist unmöglich sich zu bewegen, wenn der Anzug nicht nachgibt).
 
Ist ein Teil der Kette blockiert, wird die Gesammtleistung eingeschränkt (ein Gummiband das teilweise unelastisch ist kann weniger gedehnt werden) und alle anderen Teile müssen sich mehr anstrengen und unangemessen leisten. Schmerz und Verschleiß ist die Folge auf Dauer. Außerdem können zB Wirbel aus ihrer natürlichen Position gezogen werden weil der Muskel oder die Faszie an dieser Stelle die Bewegung nicht mitgeht. 
 
Gesteuert wird alles über die Nerven (wenn die nicht leiten kann ich nichts bewegen und auch nicht fühlen).
 
Ernährt und gereinigt wird der Körper durch das Blut, die Lymphe und den Liquor. Bekommt er zu wenig Stoffe leidet er.
Zuwenig Flüssigkeit, fehlende Pulsation in Gelenken und Hohlräumen, sowie mangelnde Bewegung machen die Transportflüssigkeit zäh und träge.
 
Bleibt zu viel Dreck (Giftstoffe aus der Umwelt und aus der Ernährung, zuviel Fett etc) in den Organen hängen können sie ihre Reinigungs- und Filterfunktion nicht mehr übernehmen und das Mileu des Gewebes wird anfällig für Viren und Bakterien. (Viren ernähren sich ua von Schwermetallen. Werden die nicht regelmäßig durch geeignete Ernährung ausgeleitet, wird das Gewebe wo es in Fett gespeichert wird angreifbar und leicht zu schädigen).
 
Das Gehirn meldet Gefahr (jedes  der oben erwähnten Ungleichgewichte) oder auch Aktivierung über den Sympatikus-Nerv und Hormone die eine Entzündungsreaktion im Blut hervorrufen. Hält diese zulange an (dauernde Aktivität auch des Gehirns) führt diese Entzündung körperlich zu Schmerzen und Krankheiten.
 
Geistig und psychisch kann der Akku nicht aufgeladen werden wenn zu viele Apps im Hintergrund dauernd aktiv sind. Das verändert das Gefühlsleben (Rückzug, Unruhe, Gereiztheit, Überforderung, Druck) und das Wachheits- Müdigkeitsempfinden. Burnout ist die Folge. Es braucht also ausgewogene Aktivierung - Erholungszyklen. 
 
Eines der Dinge die am meisten „Akku“ fressen sind innere Kämpfe. Innere Zerissenheit und Gefühle die uns zu Handlungen und Kämpfen verleiten die nicht unser Natur entsprechen und gegen das wesentliche Bedürfniss angehen. Ich bin traurig aber das ist „schwach“, ich werde verlassen aber das darf nicht (weil ich dann wertlos oder einsam bin), Nähe möchte ich macht mir aber Angst, ich möchte weniger tun aber alle Anderen sind so unfähig usw.
 
Diese Dinge laufen immer im Hintergrund und verhindern zunehmend die Erholung und Freude der unschuldigen Wahrnehmung.
Zusätzlich erzeugen sie Spannung im Körper die wiederum die Bewegung und Versorgung einschränkt.
 
Diese Kämpfe loszulassen und das Bekämpfte leben zu lassen, ist unendlich erleichternd und kräftigend. 
 
Sie sehen, geschätzter Leser, alles ist miteinander verbunden.
 
Sind die Dinge im Gleichgewicht, heißt das Gesundheit. 
 
 
 
 
 
 

 

 

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© Georg Schroeder